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Imke Onnen: Deutsche Hallen-Meisterin im Hochsprung

  • Autorenbild: CA Presse
    CA Presse
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  • 3 Min. Lesezeit

Bei den Deutschen Hallenmeisterschaften der Männer und Frauen am vergangenen Wochenende in Dortmund gab es Gold für Imke Onnen im Hochsprung und Bronze für Vera Coutellier über die 1500m. Cologne Athletics hatte noch weitere Hoffnungsträger, doch eine Meisterschaft hat bekannterweise seinen eigenen Gesetze.



Nicht zu schlagen war Imke Onnen im Hochsprung-Finale. Sie übersprang als einzige Athletin im Feld die 1,91m und holte sich damit souverän den Titel. Für die 1,94m fehlte nicht viel, damit hätte sie einen Platz bei der Hallen-WM in der polnischen Satdt Torun Mitte März fast sicher, so muss sie in der nächsten Woche noch einen weiteren Wettkampf bestreiten, wir drücken weiterhin die Daumen.



Vera Coutellier lief mit 4:24,32 min im Vorlauf und einem großen Q als Dritte sicher ins Finale über 1500m. Dort zeigte sie nicht nur ihr Können, sondern spielte auch ihre Erfahrung aus, denn in einem taktischen Rennen sicherte sie sich am Ende mit 4:21,27 die Bronzemedaille. Herzlichen Glückwunsch!


Ebenfalls mit viel Erfahrung ging Lea Sophie Benzin bei diesen Meisterschaften an den Start und das gleich zwei Mal. Über 60m lief sie sich am Sonnabend in guten 7,55s sozusagen warm für ihre 200m am nächsten Tag. Dort lief sie dann als fünftschnellste Sprinterin aus den Vorläufen mit einem kleinen q in 24,02s ins Finale. Dieses bestand dann auf Grund einer neuen Wettkampfregel aus zwei Zeitendläufen mit jeweils vier Teilnehmerinnen. Am Ende stand dann der achte Platz mit 24,35s zubuche. Sowohl die 60m als auch die 200m gewannen jeweils zwei Athletinnen aus Schwester-Clubs von Cologne Athletics. Philina Schwartz siegte für Berlin Athletics über 60m in 7,18m und Svenja Pfetsch holte für Munich Athletics Gold über 200m in 23,52s.



Die Wettkampfkompetenz stets zu steigern, ist das Ziel unserer noch der U23-Altersklasse angehörenden Meisterschaftsteilnehmer*innen. Berit Janowitz lief über 800m in 2:10,55 min insgesamt auf den 16. Platz. Yara Böhmer gelang mit 12,43m sogar der elfte Platz im Dreisprung. Eine Finalteilnahme und mit etwas Glück auch ein Medaillenplatz hatten Milan Klosowski und Timon Dethloff für diese Meisterschaft der Männer und Frauen unterm Hallendach vor Augen.



Die kaum durchzuführende Wettkampfvorbereitung auf Grund einer Adduktorenverletzung im Vorfeld hat Timon Dethloff nicht daran gehindert, in seinem Halbfinale als Schnellster die erste Hürde zu überqueren. Doch leider hat sich die fehlende Praxis dann an der fünften Hürde gezeigt und ihn kalt erwischt. Bis dahin lag er auf Platz zwei und steuerte einem großen Q fürs Finale entgegen. Nur machte ihm dann ein technischer Fehler einen Strich durch die Rechnung, er verlor die Balance und riss mit den Händen die letzte Hürde vor dem Ziel.

Milan Klosowski hatte dagegen andere Probleme im Dreisprung. Gleich im ersten Versuch qualifizierte er sich für das Finale. Mit 15,62m aus dem zweiten Versuch lag er dann auch lange Zeit auf einem Medaillenplatz, bis ihm im letzten Durchgang ein Konkurrent mit einer persönlichen Bestweite wie bereits zuvor der spätere Sieger auch mit einer persönlichne Bestweite Titel- und Medailenträume entrissen. Lediglich 18cm fehlten Milan Klosowski am Ende für Gold, da fühlt sich ein vierter Platz besonders bitter an.


Ähnlich erging es dem letztes Jahr noch unter CA-Flagge und jetzt für Munich Athletics startenden Yannick Wolf über 60m. Er lief zwar persönliche Bestzeit in 6,58s, doch blieb ihm auch "nur" Platz vier, jeweils eine Hundertstel Sekunde hinter den drei Medaillengewinnern. Dennoch waren die Meisterschaften ein voller Erfolg für Cologne Athletics und für unsere Schwester-Clubs, denn 20 Prozent aller DM-Titel gingen an diesem Wochenende auf das Konto der Germany Athletics Clubs.


Fotos: Bernd Hoffmann und ARD

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