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  • Dethloff

Hallen-DJM: Gold, Silber, Bronze

Vier schnelle Jungs holen drei Medaillen für Cologne Athletics



Bei den Deutschen Jugendmeisterschaften (U20) in der Dortmunder Helmut-Körnig-Halle am vergangenen Wochenende gab es für die Nachwuchsathleten von Cologne Athletics eine Medaille mehr als noch eine Woche zuvor bei den Deutschen Meisterschaften für Männer und Frauen in Leipzig. Mit Gold, Silber und Bronze konnte der komplette Medaillensatz nach Köln geholt werden und es gab nur einen Verein deutschlandweit, der mehr als drei Medaillen erreicht hatte, Bayer Leverkusen mit 1xG, 2xS und 2xB.



Den Anfang machte Timon Dethloff über 60m Hürden. Auf Platz 1 der Meldeliste hatte er den Titel fest im Visier. Mit 7,82s stellte er als Vorlaufschnellster mit persönlicher Bestzeit eine neue deutsche Jahresbestleistung auf. Doch im Endlauf waren die stärksten Gegner die Hürden und nachdem er die erste Hürde gerissen hatte und in die zweite quasi reingelaufen war, sah es nach einem Abbruch aus. Doch er kämpfte sich in den Lauf zurück, holte die gesamte Konkurrenz fast noch ein und erzielte mit 8,04s die Bronzemedaille.



Ebenfalls über 60m Hürden angetreten, obwohl er muskuläre Probleme im Vorfeld hatte, ist der Vorjahresvizemeister Noah Meier, der mit 8,14s als Vierter die Ziellinie überquerte (Vorlauf 8,07s).



Fast zeitlich parallel fanden die 60m Läufe statt, hier konnte deshalb nur Noah Müller die Vereinsfarben vertreten. Doch er überzeugte von Beginn an und bis zum Ende. Sieg mit 6,97s im fünften Vorlauf, Sieg mit 6,89s im zweiten Halbfinale und Deutscher Vizemeister mit persönlicher Bestzeit von 6,86s. Es war ein Wimpernschlag-Finale, der Sieger lief eine Hundertstel schneller (6,85s) die beiden Drittplatzierten eine Hundertstel langsamer (6,87s), also 4 Läufer trennten nur zwei Hundertstel und das Zielfoto musste entscheiden.



Höhepunkt sollte dann auch am Sonntag die abschließende 4x200m Staffel sein, schließlich galt es, den Titel aus dem Vorjahr zu verteidigen. Dieses Mal war aber Luban Haque verletzungsbedingt nicht nur als Titelverteiger über 200m und letztjähriger Dritter über 60m in den Einzeldisziplinen ausgefallen, sondern auch für die Staffel. So verzichtete Luis Gonzalez-Diaz an diesem Wochenende auf seinen Einzelstart, um sich ganz in den Dienst der Mannschaft zu stellen. Mit ihm als Startläufer, Noah Meier an Position 2 und Noah Müller an Position 3 sowie Schlussläufer Timon Dethloff galt es, die Siegerzeit von 1:28,28min der Startgemeinschaft eines ganzen Bundeslandes, nämlich Sachsen-Anhalt, aus dem 1. Zeitendlauf zu unterbieten.



Auf Bahn 5 im 2. Zeitendlauf startend, übernahm das CA-Team von Beginn an die Führung, baute sie mit jedem Meter aus, und siegte schließlich nicht nur mit 1:27,31 min in diesem Lauf, sondern war fast eine Sekunde schneller als die auf Platz 1 der Meldeliste stehende Startgemeinschaft sowie alle anderen 21 Staffeln aus insgesamt 4 Zeitendläufen. Damit schafften die vier Sprinter von CA nicht nur einen neuen Vereinsrekord und eine deutsche Jahresbestleistung, sondern holten sich auch wieder den Meistertitel in der prestigeträchtigen Mannschaftsdisziplin. Ein großes Lob an Trainerin Vero Theill, die ihre Athleten in Topform beim saisonalen Höhepunkt präsentierte.



Dass der Teamgeist eine wichtige Größe bei CA ist, zeigte sich auch darin, dass die Jungenstaffel (als einzige Staffel überhaupt) ihren Ersatzläufer Finn Bredemeier mit auf das Siegerpodest nahm.



Die Mädchenstaffel von CA lief in der Besetzung Eleni Schöpgens, Sarah Schumacher, Mia Schmitz und Fenja Zitzelsberger auch Vereinsrekord in 1:43,83 min und Bestzeit, kam damit in einem starken und engen Feld von 32 Staffel-Teams auf den 13. Platz. Diese Position belegte auch Mia Schmitz in ihrer Einzeldiziplin 60m Hürden am Vortag. War sie im 4. Vorlauf noch Drittschnellste mit 8,83s, verpasste sie als Siebte im 1. Halbfinale mit 8,92s leider den Endlauf.


Am gleichen Wochenende fanden in Halle an der Saale die Deutschen Winterwurfmeisterschaften statt. Mit 50,17m erreichte Simon Paul Delzepich von Cologne Athletics den 7. Platz im Hammerwurf der U20.


Alle Fotos: Dirk Gantenberg

 

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